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31 Aug

Nikon AF-S 105mm/f1.4E ED Preview: Ein erster Blick

In Equipment by admin / 31. August 2016 / 4 Comments

Das Nikon AF-S 105mm/f1.4E ED

Nikon AF-S Nikkor 105mm/f1.4E ED

Das Nikon AF-S Nikkor 105mm/f1.4E ED

Gestern ist endlich das neue Nikon 105mm/1.4 bei mir eingetroffen. Ein Objektiv auf das ich mich schon sehr gefreut habe! Als ich gehört habe, dass Nikon ein 105/1,4 rausbringt, hatte ich schon gleich das Gefühl, dass es auf Anhieb meine neue Lieblingslinse werden könnte. Ich habe es gleich vorbestellt, und habe recht ungeduldig gewartet, bis es endlich ausgeliefert wird. Nun ist es also angekommen, und ich konnte das gute Stück auspacken. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich mal mein erstes Video für YouTube gedreht. Auf dem Kanal werde ich in Zukunft regelmäßig Equipment vorstellen und testen, und Tipps und Erfahrungen aus dem Berufsalltag des Fotografen weitergeben. Hier könnt Ihr das Unboxing-Video des Nikon 105mm/1.4 sehen (Sorry für die mäßige Qualität, ich habe das spontan mit meiner Fuji XT-10 ohne Vorbereitung und richtige Einstellungen  gefilmt und hochgeladen. In Zukunft werde ich natürlich auf bessere Qualität achten.):

 

 

Warum das 105mm/f1.4?

Testfoto Nikon 105mm/f1.4 Nacht

105mm, Blende 1.4, 1/80 Sek., ISO 1600, Nikon D5

Noch eine kleine Erklärung, warum ich das neue 105er unbedingt haben wollte: Ich fotografiere relativ viel Porträt und Reportage. So zum Beispiel bei Hochzeiten etc. Da spielen die typischen, lichtstarken  Porträtlinsen zwischen 85mm und 200mm ihre Stärken sehr deutlich aus. Bisher hatte ich das Nikon 85mm/f1.8 und das Nikon DC 135mm/f2 in der Tasche. Das sind beide sehr gute Linsen, mit denen ich sehr gerne und häufig fotografiere. Warum nun also ein 105/1.4? Das 135er habe ich öfters für Einzelporträts genutzt, da es ein wirklich tolles Bokeh hat. Allerdings merkt man dem Objektiv die ältere Bauweise etwas an: Es ist nicht so scharf wie moderne AF-S-Linsen, und auch der Fokus trifft nicht immer so präzise. Auch leidet es leider oft an recht starker Chromatischer Aberration (CA). 135 Millimeter sind auch oft ein klein wenig zu lang, wenn es nicht nur Kopfporträts sein sollen.

Testfoto Nikon 105mm/f1.4 Test

105mm, Blende 1.4, 1/250 Sek., ISO 1600, Nikon D5

Gerade, wenn zwei Personen abgebildet werden sollen (was z.B. bei Hochzeitsfotos typischerweise der Fall ist), ist die Brennweite meist einen Ticken zu viel. Dafür ist das Bokeh dem des 85/1.8 deutlich überlegen. Deshalb habe ich auch schon öfters auf ein 85mm/f1.4 geschielt, allerdings war mir der Unterschied zum 85/1.8 da nicht deutlich genug, um die Mehrkosten zu investieren. Die 85mm sind dann wieder in einigen Situationen etwas kurz. Wenn man nur Oberkörper-/Kopfporträts machen möchte, muss man mit dem 85er schon relativ nah ran. 105 Millimeter sind da also genau die goldene Mitte. Kombiniert mit dem zu erwartendem tollen Bokeh bei Blende 1.4 (Ihr merkt schon, ich bin ein großer Bokeh-Fan ;-)), und der erhofften Schärfe der neuen Linse, ist es also genau mein Traumobjektiv für Porträts (und um die Frage vorweg zu nehmen: ja, ich hatte auch schon gelegentlich mit dem 105mm/f2 DC geliebäugelt…) !

Der erste Eindruck des neuen Nikkor 105/1.4

Testfoto Nikon 105mm/f1.4 Nürnberg

105mm, Blende 1.4, 1/125 Sek., ISO 1600, Nikon D5

Wenn man das Objektiv auspackt, fällt einem doch erst mal die Dimension dieser Linse auf. Mit einem knappen Kilo, ist es schon ein Gewichtsfaktor, und mit 82mm Filterdurchmesser und der entsprechenden Streulichtblende ist das Ganze dann ein richtiger Brummer. Also nicht unbedingt das Immer-Dabei- oder Reiseobjektiv, aber das habe ich von dem neuen Nikkor auch gar nicht erwartet. Es fühlt sich dafür aber auch sehr solide und gut verarbeitet an. Nach dem Auspacken habe ich natürlich auch mal ein paar Fotos mit dem Teil gemacht.

Testfoto Nikon 105mm/f1.4

105mm, Blende 1.4, 1/250 Sek., ISO 1600, Nikon D5

Ich bin nicht der größte Fan von Siemenssternen etc., also habe ich es an die Nikon D5 geschraubt, und bin ich abends noch ein wenig in die Stadt gegangen um einen ersten Eindruck zu bekommen. Auch wenn ich nur ein paar relativ belanglose Zufallsmotive fotografiert habe, kann ich jetzt schon sagen, dass die Linse absolut scharf ist und ein sehr schönes Bokeh hat. Auch konnte ich bei zahlreichen Fotos gegen Lichtquellen und mit hohem Kontrast etc. bisher keinerlei Abbildungsfehler im Bild entdecken. Der Härtetest kommt dann (wie bei mir üblich) gleich voll im echten Leben, nämlich beim nächsten Job. Mal sehen, wie sich das Nikon AF-S Nikkor 105mm/f1.4E ED (so die volle offizielle Bezeichnung) dann bei Porträts und Hochzeiten schlägt. Ich werde auf jeden Fall nochmal berichten!

 

12 Mrz

Die Zeit im Blick

In Allgemein,Equipment by admin / 12. März 2014 / 0 Comments

Fotograf_Nürnberg

 

Die Menüführung zur Kamerauhr ist zu kompliziert? Keinen Bock auf die Anzeigentafel im Stadion zu schauen? Ein Anruf bei der Zeitansage ist zu teuer? Zum Glück gibt es für alle gravierenden Probleme eine passende Do-it-yourself-Lösung…

25 Feb

Nikon stellt die D4s vor!

In Equipment by admin / 25. Februar 2014 / 0 Comments

Nikon D4sGerade habe ich ein Mail vom Nikon Professional Service bekommen: Die neue Nikon D4s ist da! Ich werde mich mal genauer mit den Daten der Kamera auseinandersetzen und dann mitteilen, wie ich die Neuerungen der Nikon D4s gegenüber der Nikon D4 sehe…

05 Nov

Nikon Df: Die neue Nikon-DSLR im Retro-Look

In Equipment by admin / 5. November 2013 / 2 Comments

Nikon stellt die neue Df-Serie vor

Nikon hat eine neue DSLR und gleichzeitig eine neue Serie an digitalen Spiegelreflexkameras vorgestellt: Nikon Df. Dabei handelt es sich um eine DSLR im Retro-Look. Optisch ist die Kamera an alte analoge Modelle von Nikon angelehnt, technisch wartet sie mit dem Vollformatsensor der D4 auf. Als Fotograf ist man ja immer auf der Suche nach neuen Kameras, deshalb war ich natürlich sehr neugierig. Hier mein vorläufiges Review:

Die neue DSLR Nikon Df

Die Neue von Nikon: Nikon Df

Persönlich habe ich mir eine solche DSLR schon länger gewünscht, da ich nach wie vor auf der Suche nach der richtigen Drittkamera für unterwegs und auf Reisen etc. bin. Abgesehen von dem angenehmen Design habe ich mir lange eine digitale Spiegelreflex erhofft, die wichtige Bedienelemente einfach zugänglich in Form klassischer Einstellräder aufweist, und dadurch auch an die Robustheit der alten analogen Modelle heran kommt. Gerade an letzterem Punkt habe ich bei der Nikon Df allerdings meine Zweifel. So scheint mir gerade die Rückseite recht überladen an Bedienelementen. Darin sehe ich leider auch eine höhere Anfälligkeit für Schäden oder Fehlfunktionen. Auch die Beschreibung des Gehäuses lässt mich etwas an der Stabilität zweifeln: “Die Gehäuseteile an Ober-, Unter- und Rückseite der Kamera sind aus einer robusten Magnesiumlegierung gefertigt.” Das lässt darauf schließen, dass zumindest die Frontseite nicht aus Metall, sondern wahrscheinlich aus Kunststoff gefertigt ist. Toll finde ich jedoch die Fähigkeit auch alte Non-AI-Objektive in vollem Umfang nutzen zu können: “Die Nikon Df verfügt über einen speziellen, klappbaren mechanischen Blendenkupplungshebel. Damit ist sie als einzige Nikon-Kamera im aktuellen Programm sogar zu klassischen, nicht auf AI umgerüsteten NIKKOR-Objektiven von vor 1977 kompatibel.”

Insgesamt scheint Nikon etwas viel auf einmal versucht zu haben: Ein klassisches Gehäuse im Look alter Analogkameras, die Nikon zu ihrem guten Ruf verholfen haben, mit dem Innenleben einer State-Of-The-Art-DSLR, die sämtliche Möglichkeiten und Funktionen der aktuellen, digitalen Modelle bietet. Persönlich hätte ich mir eine etwas puristischere Variante gewünscht, die nicht nur Optik und Haptik der analogen Flagschiffe aufweist, sondern sich auch (zumindest äußerlich) auf deren Funktionen beschränkt, um auch wieder eine klassische “analoge” Art des Fotografierens zu erlauben. So hätten über die direkten Bedienelemente nur die nötigsten Parameter wie Zeit, Blende, ISO etc. einstellbar sein zu brauchen. Dadurch könnte man sich mal wieder ganz ungezwungen auf die Basics der Fotografie konzentrieren, ohne sich von zahlreichen Funktionen zu deren Nutzung verleiten zu lassen. Dies wird aber bis auf weiteres wohl der echten analogen Fotografie vorbehalten bleiben.

Hier gibt es alle Informationen zur Nikon Df

Ein richtiges Review werde ich folgen lassen, wenn ich die Möglichkeit hatte, die Nikon Df eingehend in Augenschein zu nehmen.

Eure Meinungen zur neuen Nikon würden mich natürlich auch sehr interessieren.